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Das Gemmac Kurbelradio XLN-3838SW* ist ein Notfallradio für alle, die im Ernstfall vor allem eins wollen: einschalten, Empfang finden, fertig. Es ist klein, leicht und verzichtet bewusst auf Spielereien – und genau das kann im Krisenfall ein Vorteil sein. Es hat in allen Kategorien gut bis sehr gut abgeschnitten.
Das Gemmac mit einem Weltempfänger (SW – Kurzwelle) ausgestattet, der bei guten Bedingungen dafür sorgt, dass auch Sender aus dem Ausland empfangen werden können und generell noch Informationen zu bekommen, wenn UKW lokal schlecht ist oder man abgelegen unterwegs ist. Im Test konnte das Radio bei guten Bedingungen (vor allem nachts) mehrfach AM- und SW-Sender aus dem Ausland verständlich empfangen. Vermutlich spielt hier der Aufbau eine Rolle: Das Radio ist sehr schlicht, ohne viel zusätzliche Elektronik oder Display. Das kann für weniger Störungen sorgen – und damit für einen stabileren Empfang.
Im Test überzeugt Das Gemmac Kurbelradio außerdem mit sehr guter Bedienbarkeit sowie guter Taschenlampen- und Powerbank-Leistung. Eine weitere Besonderheit ist der auswechselbare Akku.
Die Testergebnisse im Überblick
Verarbeitung & Handhabung
8.7 / 10
Bedienung
9.5 / 10
Empfang
7.2 / 10
Energie & Redundanz
7.0 / 10
Taschenlampe
8.5 / 10
Powerbank
8.0 / 10
SOS-Signal
8.0 / 10
Transport & Lagerung
7.3 / 10
Zusätzliche Funktionen
0.09 / 0.5
Gesamturteil
8.1 (SEHR GUT)
GEMMAC KURBELRADIO XLN-383SW
Gemmac Kurbelradio XLN-383SW: leichtes Notfallradio für unterwegs: FM/AM + Weltempfänger (SW), wechselbarer 18650-Akku, gute Taschenlampe und eine sehr laute SOS-Sirene. Dank Karabiner lässt es sich schnell am Rucksack oder Gürtel befestigen – ideal fürs Notfallgepäck und mobile Einsätze.
Marke: Gemmac
Abmessungen: 15,8 x 4,9 x 5,3 cm
Gewicht: 215 g
Akku-Kapazität: 2.000 mAh
Akku-Laufzeit: 25 – 30 h (mit Original-Akku)
Energiequellen: Kurbel, Solar, USB-C
Frequenzbänder: FM, AM, SW
integrierte LED-Taschenlampe
Powerbankfunktion
SOS-Signal (Sirene & Morse-Signal)
Integrierter Karabinerhaken
Lieferumfang: Radio, Bedienungsanleitung, USB-C → USB-A Ladekabel
Stärken
- sehr einfach zu bedienen, auch unter Stress und im Dunkeln
- leicht und rucksacktauglich
- wechselbarer Haupt-Akku
- guter Taschenlampen-Ersatz
- Weltempfänger
Schwächen
- kein DAB+
- wird mit eher kleinem Akku geliefert (2000 mAh, erweiterbar)
- kein Kopfhörer-Ausgang
1. Verarbeitung & Handhabung: leicht und stabil
Das Gemmac kommt kompakt verpackt und macht direkt einen sauberen, zweckmäßigen Eindruck. Nichts wirkt billig oder klapprig – es fühlt sich leicht, aber stabil an. Man versteht das Gerät sofort. Band wählen, Lautstärke drehen, abstimmen – fertig. Knöpfe und Schalter sind logisch angeordnet, ohne unnötige Extras.
Man merkt außerdem, dass es für Portabilität gebaut ist: nicht nur durch das geringe Gewicht (knapp über 200 Gramm), sondern auch durch den integrierten Karabiner, mit dem man es schnell am Rucksack oder Gürtel befestigen kann. Das Gemmac Kurbelradio XLN-383SW fühlt sich leicht und stabil an und ist für den Rucksack-Einsatz absolut sinnvoll.
2. Bedienung ohne Anleitung: einfacher geht’s kaum
Hier spielt das Gemmac eine seiner größten Stärken aus: Es ist so simpel, dass man keine Anleitung braucht. Kein DAB-Setup, keine Menüs, kein Schnickschnack.
Sender und Lautstärke werden klassisch per Drehknopf eingestellt, dabei hilft eine kleine Indikator-LED, die aufleuchtet, wenn ein Sender empfangen wird. So findet man mit etwas Fingerspitzengefühl sehr schnell brauchbaren Empfang. Zwischen den drei Bändern – FM, AM (Mittelwelle) und SW (Kurzwelle) – wechselt man per Schalter.
Wenn Sie ein Notfallradio suchen, das jeder im Haushalt sofort bedienen kann und das man auch bei Stress oder im Dunkeln schnell zum Laufen bringt, ist das Gemmac eine solide Wahl.



3. Empfang & Empfangsstabilität: in Bewegung Schwankend aber mit anderen Stärken
Das Gemmac Kurbelradio XLN-383SW kann drei Frequenzbänder empfangen:
- Ultrakurzwelle (FM), 76 – 108 MHz
- Mittelwelle (AM), 522 – 1656 kHz
- Kurzwelle (SW – Weltempfänger), 2.3 – 22 MHz
Damit deckt das Radio mehr ab als viele typische Notfallradios. Wichtig zu wissen: Mittel- und Kurzwelle sind in Deutschland nur noch eingeschränkt relevant, weil hier vieles abgeschaltet wurde. Man sollte also nicht erwarten, überall und jederzeit viele Sender zu finden. Trotzdem ist AM/SW ein echter Pluspunkt: vor allem auf dem Land und bei Nacht kann man mit dem Gemmac trotz relativ kurzer Antenne (27 cm) auch Auslandssender empfangen. Dabei kommt dem Radio vermutlich auch der einfache Aufbau mit analoger Anzeige zugute: weniger Elektronik bedeutet weniger Eigenstörung und dadurch oft einen besseren Empfang von schwachen Signalen.
Abzüge gab es bei der Empfangsstabilität in Bewegung. Beim Herumlaufen oder Positionswechseln war der Empfang etwas anfälliger und es kam zu leichten Störungen. Stationär am Fenster war es deutlich besser. In normalen Innenräumen (auch ohne Fenster) und sogar im Keller ließen sich noch ausreichend Programme finden, wenn auch nicht ganz so viele wie bei den Modellen mit den besten Empfangsnoten.
4. Energieversorgung & Redundanz: austauschbarer Akku
Das Gemmac hat einen austauschbaren Akku im 18650-Standardformat – ein Feature, das es unserer Meinung nach bei Notfallradios viel zu selten gibt. Denn ein austauschbarer Akku kann einige Probleme lösen:
- Ein Gerät mit defektem Akku kann weitergenutzt werden.
- Der mitgelieferte Akku kann gegen einen größeren Akku getauscht werden (bis zu 3500 mAh sind pro Akku möglich *)
- Zusätzliche Akkus können als Reserve bereitgehalten werden – das sorgt für Redundanz
- Der Akku kann separat gelagert werden, das ist oft sinnvoll, weil es häufig die Entladung des Akkus verlangsamt



Über ein Netzteil kann das Radio per USB-C-Anschluss geladen werden. Die Anschlüsse sind liegen auf der Unterseite des Gerätes und sind durch eine Gummi-Abdeckung geschützt. Auf ein zusätzliches Batteriefach wurde beim Gemmac verzichtet, allerdings ist es sehr sparsam im Betrieb und kann daher zur Not gut mit der Handkurbel betrieben werden. Eine Minute kurbeln sorgte in unserem Test für mehrere Minuten Radiobetrieb auf mittlerer Lautstärke.
Eine fest verbaute Solarzelle auf der Oberseite lädt das Radio bei Sonneneinstrahlung zwar langsam aber ist bei weitem nicht so effektiv wie die Handkurbel. Sie hat eher die Funktion, die Laufzeit zu verlängern.
Etwas Abzüge gab es, weil der mitgelieferte Akku relativ klein ausfällt. Da das Radio recht sparsam ist, bleibt die Laufzeit trotzdem akzeptabel. Nutzt man jedoch die Powerbankfunktion, sind die 2000 mAh recht schnell verbraucht.
5. Taschenlampenfunktion: auSreichend hell und handlich
Das Radio verfügt über eine Taschenlampen-Funktion. Die Lampe ist für ein Kurbelradio wirklich brauchbar. Zwar gibt es nur einen einzigen Modus jedoch ist dieser ausreichend hell, hat eine gute Leuchtweite und einen sinnvollen Abstrahlwinkel. Da das Radio so handlich ist, lässt es sich tatsächlich auch wie eine Taschenlampe nutzen und für die meisten Menschen einhändig bedienen.
Die Position des Gummischalter oben auf dem Gerät ist intuitiv und auch im Dunkeln schnell zugänglich. Eine Notfalltaschenlampe kann das Gemmac Kurbelradio so auf jeden Fall ersetzen.


6. Powerbank-Funktion: gut als Notfalllösung
Als Powerbank ist das Gemmac Notfallradio solide aber es ersetzt keine große Powerbank. Zwar wäre die Ladegeschwindigkeit hoch genug, um auch größere Akkus sinnvoll zu laden, jedoch ist hier die Kapazität der limitierende Faktor: Mit dem mitgelieferten Akku sind die Reserven begrenzt, vor allem wenn man parallel auch noch Radio hört oder die Lampe nutzt. Um kleinere Geräte zu versorgen oder ein Smartphone zu laden um zumindest wieder erreichbar zu sein reicht es aber.
7. Notfall-Signal (SOS): ziemlich laut
Die SOS-Funktion des Gemmac besteht aus einer Sirene und einem Lichtsignal. Das Lichtsignal blinkt automatisch in der SOS-Morse-Sequenz. Sehr gut gelöst: das Lichtsignal lässt sich auch unabhängig von der Sirene aktivieren. Das ist praktisch, wenn man auffallen will ohne sofort Lärm zu machen oder wenn die Distanz zu groß für die Sirene ist.
Die Sirene ist laut und durchdringend. Im Test (01/2026) war sie trotz der kompakten Größe die lauteste im Vergleich. Auf kurze bis mittlere Distanz kann man damit realistisch Aufmerksamkeit erzeugen.
8. Transport & Lagerung: für unterwegs
Hier spielt das Gemmac seine größte Stärke aus. Es passt in Seitentaschen, Handschuhfach, Daypack oder Notfallrucksack. Zudem lässt es sich danke eingebautem Karabiner auch schnell im Gürtel einhängen. Es hat keine störenden Kanten und die Einschaltknöpfe haben ausreichend Widerstand um ein versehentliches Einschalten zu verhindern.
Punktabzug gibt’s beim Schutz vor Wasser und Schmutz. Das Gemmac hat keine IP-Schutzklasse, was uns bei einem so mobilen Radio gut gefallen hätte.
Beim Lagern hat es dagegen wieder einen Vorteil: Notfallradios liegen oft monatelang herum und entladen sich langsam. Beim Gemmac lässt sich der 18650-Akku einfach entnehmen und getrennt lagern. Das verlangsamt die Entladung häufig spürbar. Praktisch: Der Akku lässt sich außerdem auch extern im Ladegerät laden.
Sinnvolle Zusatzfunktionen: eine kurze Liste
Das Gemmac sammelt seine Bonuspunkte weniger über Features, sondern über die wesentlichen Funktionen. Dennoch bringt es ein paar nützliche Besonderheiten mit:
- Akku austauschbar (18650): für Notfall-Setups extrem wertvoll
- Karabiner/Clip-Tauglichkeit: praktisch im Rucksack/Outdoor
- SOS-Funktion ohne Sirene (je nach Nutzungsszenario sinnvoll)
Fazit
Das Gemmac XLN-383SW ist ein sehr sinnvolles Gerät, wenn Sie ein Notfallradio suchen das nur das Wesentliche mitbringt. Es ist klein, leicht und mobil, funktioniert sofort ohne Anleitung und setzt bei Energie auf Standard-Akkus.
Das Gemmac kann kein DAB+ empfangen, verfügt jedoch über einen Weltempfänger und AM-Band und kann damit zusätzlich zum klassischen FM-Radio für unabhängige Informationen aus dem Ausland sorgen.
Unterm Strich: Ein ehrliches, praxistaugliches Kurbelradio mit starkem Mobilitäts-Fokus.
Den ganzen Test und alle Infos zu weiteren beliebten Modellen findest du in unserem Kurbelradio Vergleich.
Kurbelradio Test 2026 – Das beste Radio für den Notfall
Hier lesenTestzeitraum: 01/2026 (Praxis-Test). Die Angaben in diesem Test basieren auf unseren Erfahrungen mit einem einzelnen Testgerät sowie auf Herstellerangaben. Abweichungen zwischen einzelnen Geräten sind möglich. Die Inhalte ersetzen keine eigene Prüfung vor dem Kauf und sind ohne Gewähr.
Dieser Beitrag erschien am 27. Januar 2026 und wurde zuletzt am 28. Januar 2026 aktualisiert
Letzte Aktualisierung am 6.02.2026 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API






